Interview mit WOMOM Mama und Frau sein | Locally Inspired
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Im Interview mit den Mädels von WOMOM findet ihr heraus was hinter dem UNIWOMAN-Gedanken steckt, wie drei Muttis das Label leidenschaftlich rocken und wie es WOMOM geschafft hat, ein echtes Gang-Gefühl unter uns Ladies zu kreieren.

Erzählt uns in zwei Sätzen wer Ihr seid und was Ihr macht?

Wir sind ein Münchner Label, das inspiriert vom Mama – Sein Mode für Frauen macht. Unser Ziel ist es, sich von der Kategorisierung der Frauen loszulösen.

Was macht eure Marke und euer Produkt so einzigartig?

Mit unseren Produkten versuchen wir das Thema Mutterschaft neu zu beleuchten und zu zeigen, dass die Themen die eigentlich Mamathemen sind, anders betrachtet auch für jeden passen können. Das Ganze setzen wir immer mit einem kleinen Augenzwinkern um.

Welcher Moment hat euch dazu gebraucht, diese Marke zu gründen? Welche Menschen stecken hinter eurer Marke?

Kerstin wurde überraschend schwanger und war noch mitten in ihrer Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin.
Sie machte ihre neuen Erfahrungen kurzerhand zum Thema ihrer Abschlussarbeit und gebar so die Idee zu WOMOM. In Annette hat sie eine Seelenverwandte und kreativen Partner gefunden. Gemeinsam haben sie die Marke und den Onlineshop gegründet. Tati rundet das Ganze ab mit ihren Kompetenzen rund um Fashion und Sophie mit ihren Kenntnissen im PR Bereich ab.

Welche Leidenschaft hat euch damals gepackt?

Wir fanden es spannend die ganzen persönlichen Erfahrungen, die man mit Schwangerschaft, Geburt und Muttersein gemacht hat, in WOMOM gleichzeitig verarbeiten und einbringen zu können, z.B.: Themen, die eher hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen werden mit Humor und Geist auf ein T-shirt (oder ähnliches) zu bringen.

Was liebst du, die Person die gerade diese Fragen beantwortet, am meisten an deinem Job bei der Marke?

Annette: Am meisten liebe ich es an neuen Ideen zu arbeiten und das Konzept WOMOM von Kindesbeinen an mit aufzubauen. Das schnelle Feedback mit den sozialen Medien heutzutage ist eine schöne Motivation und man kann sehr schnell auf die Zielgruppe bzw. die Leute, die es anspricht, reagieren oder sogar mit ihnen interagieren.
Kerstin: Ich kann ein Thema, das doch sehr klischeebehaftet ist, in ein neues Licht rücken. Außerdem ist es schön zu sehen, dass die Leute sich mit Themen auf unseren Shirts auseinandersetzen und ihre Erfahrungen über die Social Media Kanäle mit uns teilen.

Was macht euch stolz?

Annette: Das Thema scheint wirklich viele anzusprechen und rührt viele dazu über Themen wie Mutterschaft, Stillen usw. zu sprechen. Viele möchten uns gerne supporten oder halten die Daumen für uns hoch. Das ist wirklich schön.
Kerstin:  Zu sehen, dass so viele unsere Print-Shirts stolz präsentieren und gerne tragen. Es ist wahnsinnig schön, dass wir mit WOMOM so viele Frauen erreichen und das Thema Frau- und Mutter-Sein keine Trennung mehr benötigt. Es verbindet.

Was steckt drin in eurem Produkt?

Annette: Der Schweiß dreier leidenschaftlicher Mütter.
Kerstin: Viel Herzblut, Liebe und Spaß.

Wer stellt euer Produkt her?

Annette: Zu unseren selbst entworfenen Prints und Produkten wählen wir dazu passende Textilien oder Produkte aus, die alle aus Biobaumwolle sind und fair erzeugt wurden. Alle Textilien lassen wir hier in München bei dem Siebdrucker unseres Vertrauens, lokal per Hand, bedrucken. Kollaborationen in unserem lokalen Umfeld oder auch darüber hinaus sind ein weiteres großes Ziel, dass wir immer wieder neu verfolgen möchten. Sich gegenseitig zu unterstützen finden wir ein wichtiges Thema.

Was ist euch wichtig bei der Herstellung?

Ein nachhaltig und fair produziertes Produkt zu haben.

Was möchtet Ihr verändern mit eurer Marke?

Wir möchten, dass Frauen nicht mehr kategorisiert werden. Frau bleibt Frau, egal in welcher Lebenssituation sie gerade ist.  UNIWOMAN ist deshalb unser Motto.  Außerdem möchten wir das Thema Mutterschaft dem aktuellen Zeitgeist anpassen – weg von den ganzen Klischees.

Was für ein Gefühl wollt Ihr bei euren Käufern auslösen, wenn sie euer Produkte stolz in den Händen halten?

Die Käufer sollen sich, so wie sie sind gut fühlen.

Erzähle eine Anekdote, eine Kundengeschichte oder eine Situation die euch glücklich gemacht hat und wo ihr wusstest – genau das ist der Grund warum wir das hier machen.

Dass sich so viele Mütter gemeldet haben und gesagt haben – das MILK-Shirt, das drückt genau aus, wie ich mich fühle. Und gleichzeitig haben viele Nicht- Mamis das Shirt gekauft und waren stolz darauf es zu tragen. Dass wir mit diesem Produkt eine Verbindung zwischen Frau und Mutter aufgezeigt haben, die gar keine Trennung benötigt.