Interview mit unu | Locally Inspired
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Im Interview mit Elias, Pascal und Mathieu von unu werdet ihr merken, dass sich bei den Jungs so einiges um die Liebe zur Stadt dreht – und erfahren was ihr unu Scooter damit zu tun hat!

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir, Elias Atahi, Pascal Blum und Mathieu Caudal, haben 2013 unu, das Start-Up für urbane Mobilität, gegründet. Der unu Elektroroller ist unser erstes Produkt, mit dem wir unsere Vision erstmals auf die Straße bringen konnten. Unsere Absicht bestand darin, die Mobilität und auch Flexibilität innerhalb von Städten zu steigern, damit das gesamte Potential, also die Vielseitigkeit von Städten erfasst werden kann.

Was macht eure Marke und euer Produkt so einzigartig?

Schon unser Name unu steht für einzigartig – es ist Esperanto und beschreibt in nur einem Wort unseren Kernansatz. Unser Geschäftsmodell, die Strategie und unsere Vision heben uns eindeutig von unseren Mitstreitern ab. Wir möchten es allen Menschen ermöglichen, einen neuen Zugang zu ihrer Stadt zu erhalten und eine neue Verbindung zu ihr aufzubauen. Dabei lassen wir den Umweltfaktor aber keineswegs außer Acht. Es war uns wichtig, Hindernisse zu beseitigen und durch Qualität und eine schöne Ästhetik zu überzeugen.

Welcher Moment hat euch dazu gebracht, die Marke zu gründen?

Unsere Vision ist während unseres Studiums in Asien entstanden, als wir bemerkten, wie viel intensiver die Stadt durch Elektroroller erlebt werden kann. Neue Möglichkeiten durch mehr Flexibilität und Schnelligkeit erschaffen – an dieser Vision haben wir seitdem festgehalten.

Welche Leidenschaft hat euch damals gepackt?

Es war wohl die Leidenschaft, vorhandene Potentiale ausschöpfen zu können und die kostbare Zeit nicht im Verkehr und in Staus zu vergeuden. Insbesondere die Vielfältigkeit von Städten, wie Shanghai, Peking und Singapur hat uns extrem fasziniert. Wie schade wäre es, wenn zahlreiche Möglichkeiten nicht genutzt werden können!? Das wollten wir ändern und hatten damals die Idee, dass mit unu ein Tag plötzlich gefühlt 25 Stunden hat.

Welche Menschen stehen hinter eurer Marke? Wer hat sie gegründet? Welche Menschen arbeiten jeden Tag mit Leidenschaft an eurer Vision? Was macht euer Team aus?

Neben uns, Elias, Pascal und Mathieu, ist unser Team mittlerweile auf ungefähr 80 Mitarbeiter angewachsen, die aus über 15 unterschiedlichen Nationen kommen. Jeden Tag versuchen sie weitere Lösungen dafür zu finden, mehr Flexibilität in vorhandene Mobilitätsstrukturen zu bringen. Diese Menschen treibt ein großer Tatendrang und fortschrittliches Handeln mit der Absicht an, die Lebensqualität zu steigern.

Was liebt ihr am meisten an eurem Job bei unu?

Wir lieben unser Team und die Kultur, die bei uns herrscht. Ein Teil des Teams von unu zu sein, bedeutet, Teil einer Familie und Teil eines innovativen Prozesses zu sein, der eine nachhaltige Veränderung der Mobilität innerhalb großer Städte bewirken kann. Diese Art und Weise von schneller Mobilität begünstigt die Umwelt und zielt darauf ab, das Bewusstsein von Menschen positiv zu verändern, ohne dass sie sich eingeschränkt fühlen. unu bedeutet, neu gewonnene Freiheiten in großem Stil ausleben zu können und garantiert ein bewussteres Erleben seiner Umgebung.

Was macht euch stolz?

Es macht uns stolz, dass wir es mit unu geschafft haben, drei wichtige Faktoren zu vereinbaren: Nutzerfreundlichkeit, ein fairer Preis und eine stilvolle Ästhetik. Wir haben versucht, keine Kompromisse einzugehen. Und das ist uns gelungen.

Was inspiriert euch?

Am meisten inspiriert uns das Leben in großen Städten und die zahlreichen Angebote und Möglichkeiten, die sich hier ergeben. Es sind zudem die kleinen Situationen im Alltag und die Menschen, die uns umgeben, die uns täglich beflügeln.

Wer stellt euer Produkt her?

Da die Elektromobilität in Asien wesentlich fortgeschrittener und länger genutzt wird als in Deutschland, wird der unu Scooter in China produziert. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und den guten Kenntnissen, erwies es sich für uns nur als logisch, eine Produktionsstätte dort zu suchen. Drei- bis viermal im Jahr reisen wir dorthin, um sicher sein zu können, dass der Produktionsprozess, die Qualität und auch das Arbeitsklima den unu Standards entspricht.

Nutzt ihr lokale oder regionale Ressourcen?

Das Produktkonzept, sowie das Geschäftsmodell wurde in Berlin entwickelt. Die einzelnen Komponenten des unu kommen allerdings aus Deutschland, Österreich, Frankreich, China und Südkorea. Der Motor ist zum Beispiel von Bosch. Die Wahl fiel hierbei aufgrund des hohen Qualitätsgrads auf den deutschen Hersteller. unu stützt sich aber nicht nur auf die Technologie von Einzelteilen, die es bereits auf dem Markt gibt, sondern entwickelt mit Partnern auch neue Komponenten, die es so noch nicht auf dem Markt gibt, um ein möglichst nutzerfreundliches Produkt produzieren zu können.

Was treibt euch an weiterzumachen?

unu ist für uns erst der Beginn eines langen Weges, auf dem Elektromobilität demokratisiert wurde und immer mehr Anerkennung findet. Unser Geschäftsmodell soll ein Startschuss für weitere, neue Mobilitätskonzepte sein, an denen auch wir selbst arbeiten. Folgende Schritte werden auch mobility-as-a-service sein und die Integration von autonomer Fahrzeugtechnologie.

Was für ein Gefühl wollt ihr bei euren Käufern auslösen, wenn sie euer Produkt in den Händen halten?

Wir möchten, dass unsere Kunden den unu Scooter nicht nur als ein Produkt sehen, sondern als eine großes Stück neu gewonnene Freiheit. Der Elektroroller von uns soll in erster Linie als eine Möglichkeit wahrgenommen werden, mehr erleben zu können und neue Möglichkeiten zu haben.

Fotos © unu

Author

Ich kann nicht anders: Ich bin ein Liebhaber der schönen Dinge! Und das reicht von einem guten Kaffee, über das herzliche Lachen eines Menschen, tollem Essen, gelungenen Events bis hin zu großartigen Shoppingprodukten. Dabei ist mir in den letzten Jahren immer wichtiger geworden genau hinzusehen woher die Dinge kommen, die ich kaufe. Ich wollte, dass nicht nur ich durch den Konsum profitiere. Ich wollte, dass alle etwas davon haben: Der Hersteller, der Verkäufer, die Umwelt und ich. Angefangen hat das bei mir mit dem Einkauf von Lebensmitteln. 2015 habe ich Whole Story gegründet. Hier berate ich u.a. als Ernährungstrainerin Menschen, die an ihrer Ernährung arbeiten möchten. Klar ist, dass es meist nicht nur damit getan ist besser zu essen. Trotzdem ist es ein guter und wichtiger erster Schritt. Oft kann das aber kompliziert werden und einen im Alltag überfordern. Ich möchte daher dein Guide durch den Dschungel sein. Sich und anderen Gutes tun soll leicht sein! Whole Story ist meine real food & real life propaganda für dich! Locally Inspired komplettiert mein Universum.