Interview mit goood | Locally Inspired
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goood plauderte mit uns. Hier erfahrt ihr was es mit dem Prinzip „painless giving“ auf sich hat, warum die Fantastischen Vier Fans von goood sind und was goood einfach anders macht.

Erzählt uns in zwei Sätzen wer Ihr seid und was Ihr macht? Was macht eure Marke und euer Produkt so einzigartig?

Die Idee hinter unserem Social Business Mobilfunkanbieter goood mobile ist einfach: Das Geschäftsmodell im Mobilfunk nachhaltiger zu gestalten. goood integriert erstmals den Trend des „painless giving“ in ein attraktives Mobilfunkangebot, das sowohl in Deutschland, als auch in Österreich erhältlich ist: Zehn Prozent des monatlichen Mobilfunktarifs werden automatisch an sozial oder ökologisch nachhaltige Projekte gespendet. Die Kunden entscheiden selbst, welcher Einrichtung ihre Spende zugutekommt. Bis dato konnten so in Deutschland bereits 183 Organisationen durch die Kunden von goood mobile bespendet werden.

Welcher Moment hat euch dazu gebraucht, diese Marke zu gründen?

Für uns sind Beziehungen und ein offenes Herz wichtiger sind als Profite.
goood will die Welt für alle ein bisschen besser machen. Wir arbeiten für eine starke und nachhaltige Wirkung. Um eine gerechtere Welt zu realisieren, brauchen wir ein Wertesystem, das nicht von einer materiellen Sichtweise dominiert wird und neue Formen von sozialem Engagement.
Dafür bedarf es neuer Spielregeln, neuer Ideen und neuer Geschäftsmodelle in der Wirtschaft und des zivilgesellschaftlichen Engagements Vieler!

Welche Leidenschaft hat euch damals gepackt?

Hat die Welt auf uns, einen neuen Mobilfunk Anbieter gewartet? Gibt es außer kompetitiven Tarifen am Mobilfunkmarkt noch etwas anderes, bedeutsames? Ein Angebot, das einen echten gesellschaftlichen Nutzen bietet?
 Ja – wir glauben an die Idee der Verknüpfung marktwirtschaftlicher Lösungen mit zivilgesellschaftlichem Engagement. Konkret heißt das bei goood mobile: 10 % Deiner monatlichen Grundgebühr gehen an einen guten Zweck Deiner Wahl. Zusätzlich investieren wir 25% der Unternehmensauszahlungen in Projekte mit gesellschaftlichem Nutzen. Unsere Idee bekommt laufend neue Unterstützer – seit kurzem sind sogar die Fantastischen Vier bei goood mobile eingestiegen!

Welche Menschen stecken hinter eurer Marke? Wer hat die Marke gegründet? Welche Menschen arbeitet jeden Tag mit viel Leidenschaft an euer Vision? Was macht euer Team aus?

Wir sind ein deutsch-österreichisches Team mit langjähriger Mobilfunk- und Non-Profit-Erfahrung, dem soziales Engagement und unsere Gesellschaft am Herzen liegen. Gemeinsam mit unseren starken Partnern, ermöglichen wir unseren Kunden jeden Monat einfach Gutes zu tun. Mehr gibt es auf unserem Blog.

Was liebst du, die Person die gerade diese Fragen beantwortet, am meisten an deinem Job bei der Marke?

Claudia- Cofounder: Ein ungläubiges Lächeln und “Interessant…”. Das ist die übliche Reaktion, die ich von ehemaligen Kollegen bekomme, wenn ich begeistert von unserem Projekt namens goood erzähle. Sie kommen wie ich aus der Corporate Welt der Konzerne, daher ist der Social Business-Ansatz für viele von ihnen neu.
Ein Geschäftsmodell zu entwickeln, das eine Spendenmechanik im Zentrum hat, wird noch für „in Ordnung“ befunden, da es eine gute Differenzierung bietet. Aber freiwillig 25% der künftigen Gewinne in weitere soziale Projekte reinvestieren? Gesellschaftliche Wirkung noch vor Finanzkennzahlen in den Mittelpunkt stellen?  Das löst doch manchmal Staunen aus.
Nach mehr als 15 Jahren in einem großen Konzern kann ich diese Reaktion gut verstehen. Auch für mich war bis vor kurzem ein Modell wie goood undenkbar. Von CSR (Corporate Social Responsibility) als Bereich eines Unternehmens hielt ich bereits viel, aber ein ganzes Unternehmen nach der gesellschaftlichen Wirkung ausrichten?
Arbeiten mit Sinn
Ein Perspektivenwechsel hat mir einen anderen Blick ermöglicht. Seit mehr als einem Jahr bin ich wieder an der Universität und studiere „Soziale Innovation“. Neben interessanten theoretischen Einblicken begab ich mich auch auf eine Reise in eine für mich neue Welt: Ich lernte sozial und ökologisch engagierte Menschen kennen, informierte mich über diverse Non-Profit-Organisationen (NPO) und kam in Kontakt mit hybriden Geschäftsmodellen, die ich zuvor nie wahrgenommen hatte.
Mittlerweile engagiere ich mich selbst und ich habe eine Inklusionsinitiative mitgegründet. Dadurch durfte ich erfahren, wie viel Positives man mit dem Engagement bewegen kann und  wie befriedigend es ist, sich mit Sinn für eine Sache einzusetzen. Irgendwann suchte ich nach einem Weg, mein Wissen im Telekommunikationsbereich für die Gesellschaft einzusetzen – mit goood war diese Möglichkeit dann geboren.

Was steckt drin in eurem Produkt? Was ist euch wichtig bei der Herstellung?

Transparenz ist wesentlich für goood. Wir wollen die Wirkung, die wir mit unseren Projekten erzielen, auch belegen. Auf diesen Seiten wollen wir Dir jedoch nicht nur Standardangaben zum Thema Transparenz liefern, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen bieten.
Wir sind noch ganz am Anfang – konkrete Zahlen, Daten und Fakten werden wir hier Stück für Stück nachliefern.
Ein herkömmliches Geschäftsmodell so umzugestalten, dass es zu einer demokratischen Umverteilung von Profiten hin zu sozialen Projekten kommt, ist eine enorme Herausforderung. Unser Ziel ist nicht nur, es allen Menschen so einfach wie möglich zu machen, regelmäßig Gutes zu tun. Wir wollen dabei auch, dass das Gute zu 100% bei den gemeinnützigen Organisationen ankommt. Aus diesem Grund überprüfen wir mit unseren Partnern genau, ob die Organisation gemeinnützig ist und was mit den Geldern passiert. Wir verlangen, dass alle Organisationen Hilfsprojekte präsentieren, bei denen Du als KundIn genau erkennen kannst, was mit Deiner Spende passieren wird und wofür die Kosten benötigt werden. goood mobile gleicht die Transaktionskosten aus, damit auch wirklich 100% Deiner Spende ankommt. Du bekommst eine offizielle Spendenbestätigung, die Du auch beim Finanzamt einreichen kannst. Wir haben große Ziele goood mobile soll der größte soziale Mobilfunkanbieter Europas werden! Mit dabei sind Die Fantastischen Vier, die mit ihrer Beteiligung an goood dabei helfen, unsere Vision erfolgreich umzusetzen. Darauf sind wir sehr stolz!

Vom monatlichen Paketpreis, den Du bezahlst, gehen 10% als umsatzsteuerfreie Spende an Dein Wunschprojekt. Der Rest der Einnahmen geht an Vermarktung, Vertrieb, Service, Technik und Netzbetreiberkosten. Außerdem bezahlen wir unser Team, welches Spendenprojekte akquiriert, Online- und Community-Management betreibt und dafür sorgt, dass Du auf unserer Website www.goood.de einfach Projekte aussuchen und Tarife wählen kannst.
Du fragst dich vielleicht wie es goood schafft faire und günstige Tarife anzubieten und trotzdem 10% der Paket-Preise zu spenden?
Unsere Vermarktungskosten sind niedriger, als im Mobilfunk üblich, da wir aufgrund unserer langjährigen Mobilfunk-Erfahrung und gemeinsam mit einem breiten Netzwerk aus Partnern sehr effizient sind. Wir helfen unseren Partnern dabei, Spenden zu generieren, und den Hilfsprojekten, eine größere Stimme über unsere Online-Plattform zu erhalten. Ein Gewinn für alle Beteiligten. Effiziente Online-Marketingkommunikation. 
Anstelle von TV-Werbung und Handy-Subventionierung setzt goood auf effizientes Online-Marketing und Partnerkommunikation sowie Verbreitung durch prominente MarkenbotschafterInnen und Synergien mit Non-Profit-Partnern.
Effiziente Ansprache von Zielgruppen 
Direkt über soziale Medien und persönliche Empfehlungen von Opinion-Leadern. Innovative digitale Touchpoints (Online-Plattform, App, etc.) Die benutzerfreundlich, automatisiert und kosteneffizient zusammenwirken. Wir bekennen uns zu fairen Renditen, welche wir an Banken und Investoren für deren finanzielle Unterstützungen bezahlen.
Für uns steht der soziale Zweck im Mittelpunkt. Wenn wir zukünftig Profite erwirtschaften, dann wird zusätzlich ¼ davon in soziale Projekte investiert. So können wir andere dabei unterstützen, die Gesellschaft weiter zu verbessern.
goood ist für uns eine Bewegung. Je mehr Leute mitmachen, umso mehr Wirkung können wir erzielen.
Das goood-Geschäftsmodell beschränkt sich nicht auf den Mobilfunksektor. Es kann relativ einfach und mit vergleichsweise geringen Start-up-Kosten auf andere Branchen ausgeweitet werden.

Unser Modell haben wir mit dem Blick darauf entwickelt, dass wir die Spenden sicher und ohne Nebenkosten den Projekten zukommen lassen können, die Gutes bewirken. 100% der Spenden kommen an! Unsere goood-KundInnen spenden an den gemeinnützigen goood e.V. und geben dabei mit einer Zweckempfehlung an, welches Projekt einer gemeinnützigen Organisation sie unterstützen möchten. goood e.V. gibt diese Spenden an die entsprechenden Projekte weiter. 100% der Spende kommen bei den Projekten an.
Wir setzen in unserem Unternehmen nicht auf Hierarchie, sondern auf Holokratie. Diese Organisationsstruktur erlaubt es uns, auf das klassische “von oben nach unten” zu verzichten, denn Hierarchie halten wir für veraltet. Mehr Informationen zum Thema Holokratie findest Du hier in unserem Blog.

Author

Ich kann nicht anders: Ich bin ein Liebhaber der schönen Dinge! Und das reicht von einem guten Kaffee, über das herzliche Lachen eines Menschen, tollem Essen, gelungenen Events bis hin zu großartigen Shoppingprodukten. Dabei ist mir in den letzten Jahren immer wichtiger geworden genau hinzusehen woher die Dinge kommen, die ich kaufe. Ich wollte, dass nicht nur ich durch den Konsum profitiere. Ich wollte, dass alle etwas davon haben: Der Hersteller, der Verkäufer, die Umwelt und ich. Angefangen hat das bei mir mit dem Einkauf von Lebensmitteln. 2015 habe ich Whole Story gegründet. Hier berate ich u.a. als Ernährungstrainerin Menschen, die an ihrer Ernährung arbeiten möchten. Klar ist, dass es meist nicht nur damit getan ist besser zu essen. Trotzdem ist es ein guter und wichtiger erster Schritt. Oft kann das aber kompliziert werden und einen im Alltag überfordern. Ich möchte daher dein Guide durch den Dschungel sein. Sich und anderen Gutes tun soll leicht sein! Whole Story ist meine real food & real life propaganda für dich! Locally Inspired komplettiert mein Universum.